Aktuelles der Gemeinde Remetschwil

Schulraumerweiterung Oberstufenzentrum

Anlässlich der letzten Wintergemeindeversammlungen der Gemeinden Bellikon, Niederrohrdorf, Oberrohrdorf und Remetschwil (nachfolgend BNOR genannt), war ein Brutto-Projektierungskredit für einen gemeinsamen Schulerweiterungsbau traktandiert.

Die beiden Einwohnergemeindeversammlungen von Bellikon (18. November 2021) und Remetschwil (22. November 2021) haben dem Antrag zugestimmt. An der Einwohnergemeindeversammlung Niederrohrdorf vom 26. November 2021 wurde einem Rückweisungsantrag zugestimmt, was dazu führte, dass der Gemeinderat Oberrohrdorf als letzte Gemeinde entschieden hat, den Antrag von der Traktandenliste der Einwohnergemeindeversammlung vom 01. Dezember 2021 zu streichen.

Seither wurden mit verschiedenen Anspruchsgruppen (politische Behörden der Kreisschulgemeinden, Vertretern von Ortsparteien und Vereinen aus Niederrohrdorf, etc.) Gespräche geführt um das weitere Vorgehen festzulegen.

In der Folge hat der Gemeinderat Niederrohrdorf als Empfänger des Rückweisungsantrags Ende Januar 2022 entschieden, ein juristisches Gutachten in Auftrag zu geben, welches die Frage klären soll, ob das bisherige Projekt überhaupt noch weitergeführt werden darf, da sich dieses seit dem Wettbewerb beträchtlich verändert hat.

Mittlerweile liegt das Resultat dieser Prüfung vor. Es hat sich gezeigt, dass das Projekt in der vorliegenden Form (inkl. Ausweitung Jim-Knopf auf Oberstufe) und am bisher geplanten Standort rechtens ist und dass ohne neuen Projektwettbewerb nicht vom Standort abgewichen werden darf, welcher seinerzeit für das Siegerprojekt Jim-Knopf festgelegt wurde.

Basierend auf diesen Erkenntnissen geht der Gemeinderat Niederrohrdorf nun die weiteren Schritte an. Der Gemeinderat Niederrohrdorf wird mit entsprechenden Nutzergruppen weitere Gespräche führen um zu klären, ob das bisherige Projekt, mit eventuellen Anpassungen weitergeführt werden soll oder nicht.

Die Gemeinderäte BNOR bitten um Kenntnisnahme und werden zu gegebener Zeit weiter informieren

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Unsere Gemeinde

Zu politischer Eigenständigkeit gelangte das an der sonnigen Südflanke des Heitersberges gelegene Dorf erst 1854, als sich die frühere Gemeinde Rohrdorf in drei selbständige Gemeinwesen auflöste: nämlich in die Gemeinden Oberrohrdorf-Staret-schwil, Niederrohrdorf und in Remetschwil mit seinen Aussenbezirken Sennhof und Busslingen.

Bis in die neuere Zeit hinein verdiente sich die Remetschwiler Bevölkerung ihren Lebensunterhalt vorwiegend in der Landwirtschaft, mit Ackerbau und Viehwirtschaft, früher auch mit Weinbau. Die klimatisch bevorzugte Lage des Dorfes lässt hier bestbekanntes Qualitätsobst gedeihen.

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